Katzenkrankheiten – Was tun wenn Mietze sich nicht wohl fühlt?

Katzenkrankheiten: Katzen können unter verschiedenen Krankheiten leiden. Es gibt jedoch einige Krankheiten, die besonders typisch sind und immer wieder auftreten. Als Katzenbesitzer sollte man diese Krankheiten und ihre Symptome kennen, um der Katze im Ernstfalle helfen zu können. Auch sollte man bei der täglichen Pflege des Tieres versuchen, solche Krankheiten soweit wie möglich zu vermeiden. Oft versuchen die Katzen, sich ihr Unwohlsein nicht anmerken zu lassen. Häufig ziehen sie sich zurück, wenn sie sich krank fühlen. Darum sollte man stets auf ein solches Verhalten achten und die Tiere genau auf die Symptome beobachten. So kann man seiner Katze am besten helfen und auch rechtzeitig mit der Behandlung beginnen.

Katzenkrankheiten – Vorsicht bei Katzenschnupfen

Katzenkrankheiten

Im Gegensatz zum Schnupfen bei Menschen ist der Katzenschnupfen recht gefährlich und kann sogar tödlich verlaufen. Die Krankheit kann sowohl durch Viren als auch durch Bakterien übertragen werden und ist sehr ansteckend. Zu den Symptomen gehören neben Fieber ein Nasenfluss und Niesen sowie ständig tränende, verklebte Augen. In der Regel leidet die Katze auch unter Appetitlosigkeit. Oft sind gerade junge Katzen vom Katzenschnupfen betroffen. Sobald man die ersten Symptome feststellt, ist es empfehlenswert, den Tierarzt aufzusuchen. Wird die Krankheit diagnostiziert, so wird der Arzt mit einer Behandlung beginnen, bei der in der Regel Antibiotika verabreicht werden. Setzt die Behandlung bereits in einem frühen Stadium der Krankheit ein, ist der Verlauf oft viel leichter.

Mit einer Impfung kann man dieser Krankheit vorbeugen. Zum ersten Mal wird die junge Katze im Alter von etwa acht Wochen geimpft. Danach muss die Impfung jährlich aufgefrischt werden.

Katzenstaupe – eine gefährliche Viruserkrankung

Als Katzenstaupe oder auch Katzenseuche wird eine hochgefährliche Krankheit bezeichnet, die durch Viren übertragen wird. Diese Krankheit muss unbedingt vom Tierarzt behandelt werden, da sie sonst schnell tödlich verlaufen kann. Ein erstes Symptom ist in der Regel eine Mattigkeit und Bewegungsunlust. Dazu gesellte sich eine generelle Appetitlosigkeit und späterhin Erbrechen und hohes Fieber. Dem Tierarzt stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung, um gegen die Krankheit anzukämpfen. Es ist wichtig, dass gleichzeitig auch Infusionen verabreicht werden, um der Austrocknung durch das Erbrechen entgegen zu wirken.

Auch gegen diese Krankheit kann man die Katze impfen lassen. Die Erstimpfung erfolgt zwischen der 6. und 12. Lebenswoche und eine Auffrischung ist alle drei Jahre erforderlich.

Parasitenbefall bei Freigängern

Besonders Freigänger werden schnell von Parasiten befallen. Doch auch Katzen, die nicht ins Freie gehen, aber mit Freiläufern zusammenkommen, können zuweilen unter Parasiten leiden. Zecken, Flöhe, Räudemilben und Ohrmilben gehören zu den am häufigsten verbreiteten Parasiten, unter denen Katzen zu leiden haben.

Bei Flöhen benutzt man am besten spezielle Flohmittel, die in Tierwarenhandlungen erhältlich sind. Katzenbetten oder Schlafhöhlen sollten ebenfalls mit behandelt werden, da sich die Katze sonst in ihrem Umfeld immer wieder Flöhe holen kann.

Hat die Katzen Zecken, so entfernt man diese am besten mit einer Zeckenzange. Dabei gilt es jedoch darauf zu achten, dass man den Parasiten komplett mit dem Kopf entfernt.

Eine gute Vorbeugung gegen diese Art von Parasiten ist natürliches Kokosöl. Reibt man die Freigänger Katze damit zwei- bis dreimal in der Woche ein, bleibt sie in der Regel von Flöhen und Zecken verschont, da diese den Geruch nicht mögen.

Werden die Katzen von Milben befallen, sollte man zum Tierarzt kennen. Ohrenmilben erkennt man daran, dass sich die Katze häufig am Ohr kratzt und auch den Kopf immer wieder schüttelt. Bei Räudemilben zeigen sich schorfige Stellen im Fell, welche die Katze auch immer wieder kratzt.

Darmparasiten können auch Menschen gefährlich werden

Darmparasiten wie Spulwürmer, Bandwürmer und Hakenwürmer befallen den Dünndarm der Katze und können auch auf den Menschen übertragen werden. Im Freien werden die Katzen in der Regel durch ihre Beutetiere und auch durch deren Kot mit den Darmparasiten infiziert. Es ist jedoch sogar möglich, dass sich solche Parasiten mit der Muttermilch auf junge Katzen übertragen. Deshalb können selbst bei Tieren in den ersten Lebenswochen schon Darmparasiten bestehen. Bestehen Darmparasiten, so zeigt die Katze deutlich weniger Appetit und es kann auch häufiger zum Erbrechen kommen. Das Fell wird stumpf und glanzlos und die Katze verliert an Gewicht. Es sind verschiedene Wurmkuren erhältlich, die man der Katze verabreichen kann und die sich in der Regel auch als sehr effektiv erweisen. Wer seiner Katze zum ersten Mal eine solche Wurmkur geben möchte, kann sich bei Tierarzt über das beste Mittel und die richtige Anwendungsmethode informieren.

Katzenkrankheiten – Vorsicht bei Toxoplasmose

Die Toxoplasmose ist bei Katzen ebenfalls auf einen Darmparasiten zurückzuführen, der hauptsächlich durch Beutetiere hervorgerufen wird. Daher sind auch von dieser Krankheit hauptsächlich Freigänger betroffen. Für die Katze verläuft die Krankheit in den meisten Fällen symptomfrei. Jedoch kann Toxoplasmose auch auf den Menschen übertragen und besonders für schwangere Frauen gefährlich werden. Es kann durch die Krankheit zu Missbildungen bei dem ungeborenen Kind kommen. Darum sollten Schwangere im Umgang mit Katzen grundsätzlich auf äußerste Hygiene achten, wenn beispielsweise das Katzenklo entleert werden muss, oder andere Verrichtungen notwendig sind, bei denen man mit den Ausscheidungen der Katze in Berührung kommen kann.

Diabetes – auch für Katzen ein Problem

Ebenso wie Menschen können auch Katzen von Diabetes betroffen werden. Auch bei Katzen produziert in diesem Fall die Bauchspeicheldrüse nicht genug Insulin, um den Zucker, der mit der Nahrung aufgenommen wird, zu spalten. So erhöht sich der Blutzuckerspiegel. Die Katzen leiden dadurch an ganz ähnlichen Symptomen wie Menschen mit Diabetes. Sie fühlen sich müde und abgeschlagen und der Spieltrieb lässt deutlich nach. Auch verlieren die Tiere Gewicht, obwohl sie normal fressen. Auch werden sie schneller von Durst geplagt, als normal.

Bemerkt man die ersten Anzeichen, sollte man zum Tierarzt gehen, um die Diagnose bestätigen zu lassen. Der Tierarzt kann dann feststellen, wie schwerwiegend die Erkrankung ist und einen entsprechenden Therapieplan zusammenstellen. Bei leichten Fällen reicht oft schon eine Umstellung in der Ernährung aus. Handelt es sich jedoch um einen schwerwiegenderen Fall, kann das Tier medikamentös behandelt werden und unter Umständen auch Insulin Spritzen erhalten. Wird Katzendiabetes rechtzeitig behandelt, so können die betroffenen Tiere oft ein langes, erfülltes Leben führen. Wird die Krankheit jedoch nicht behandelt, führt sie zum frühen Tod der erkrankten Katze.

Katzenkrankheiten – Was tun wenn Mietze sich nicht wohl fühlt?

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