• Von iris
  • in Katzenhaltung
  • Februar 24, 2019

So kommunizieren Katzen

Katzen sind ausdrucksstark und haben viele Möglichkeiten, um sich mit ihren Menschen zu verständigen. Deshalb sollte man ein wenig Katzensprache lernen, um sich mit den kleinen Lieblingen besser verständigen zu können.

Verschiedene Miau Laute interpretieren

Das Miauen wird von den Katzen untereinander nicht als Kommunikationsmittel eingesetzt. Es ist exklusiv der Verständigung mit dem Menschen vorbehalten. Miauen in einer hellen Stimmlage ist meistens eine Begrüßung für den Menschen. Ist der Ton eher tiefer, so kann er als Forderung verstanden werden. Die Katze möchte gefüttert oder gestreichelt werden. Auch andere Forderungen können zum Ausdruck gebracht werden. Die Katze verlangt beispielsweise nach einem Spielzeug oder wünscht, dass ihr die Tür geöffnet wird. Eine weitere verbale Kommunikation der Katzen ist das Fauchen. Damit drücken die Tiere eine ausdrückliche Warnung aus.
Einen ganz besonderen Laut reservieren sich auch die Freigängerkatzen, wenn sie ihrem Menschen Beute nach Hause bringen. Ein hoher Ton kann dabei oft bedeuten, dass die Katze die Beute mit ihrem Menschen teilen will.

Besondere Laute der Katzen

Ein sehr typischer Laut der Katzen ist auch das Schnattern. Damit kommt stets höchste Aufregung zum Ausdruck. Eine typische Situation für das Schnattern ist es, wenn die Katze durch das Fenster ein Beuteltier beobachten kann, jedoch keine Möglichkeit hat, es zu erreichen.
Sehr typisch ist es auch, wenn die Katzen jodeln. Das passiert häufig, wenn sich zwei männliche Katzen treffen, die sich wenig freundlich gesinnt sind. Experten beschreiben diesen Laut als Paarungs- oder Kampfgesang.



Nicht verbale Kommunikation

Katzen können auch auf nicht verbale Weise kommunizieren. Das Zwinkern mit den Augen kann mit dem Lächeln der Menschen verglichen werden und bringt Zuneigung zum Ausdruck. Wenn sich die Pupillen der Katzen stark erweitern, so ist Gefahr im Anzug. Das Tier bereitet sich auf einen Angriff vor.
Wenn die Katze die Beine des Menschen umstreicht, kann das eine Begrüßung, aber auch eine Aufforderung zum Füttern sein.

Wenn sich die Katze beim Streicheln so richtig wohl fühlt, beginnt sie oft mit den Pfoten zu treteln, so wie sie es als Baby tat, um den Milchfluss bei der Mutter zu fördern.
Stubser mit Kopf und Nase sind ein Beweis von Liebe und Vertrauen. Peitscht die Katze hingegen mit dem Schwanz, so ist sie erregt und verärgert. Zeigt die Schwanzspitze in Richtung Kopf der Katze, so ist das als Aufforderung zu verstehen, der Katze zu folgen.


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