• Von iris
  • in Katzenhaltung
  • Mai 9, 2020

Dürfen Katzen frei herumlaufen

Die Corona Krise hat uns alle erfasst. Nun sollen auch Haustiere von dem Virus betroffen sein. Da stellt sich die Frage, sollten Katzen weiterhin als Freigänger an die frische Luft. Zu einem könnten sie sich infizieren und zum anderen steigt die Zahl der Katzenhasser deutlich an, die aus purer Panik, Katzen jagen und auch töten.

Dabei sind die Berichte, in denen Katzen sich mit Corona ansteckt haben sollen, noch äußerst zweifelhaft und wenig fundiert. Doch alleine das diese Artikel in den großen Medien erscheinen, schürt bei einigen Menschen die Angst. Konkret geht es um zwei Fälle aus New York, bei denen angeblich erstmals das Virus bei Katzen nachgewiesen wurde. Die beiden Haustiere leben in getrennten Haushalten und wurden positiv getestet.

Bis auf ein paar Atemschwierigkeiten werden sie aber die Infektion gut überstehen. In einem der Haushalte ist der Halter ebenfalls betroffen, in dem anderen konnte keine weitere infizierte Person ausgemacht werden. Anscheinend hat es zusätzlich auch eine Löwin im New Yorker Zoo erwischt. Bisher ist aber immer noch unklar, ob und wie sich Katzen infizieren können. Dennoch stellt sich die Frage, ob Freigänger Katzen, gleich doppelt gefährdet sind.

Wie gefährdet sind Katzen

Das Virus selbst könnte Hauskatzen befallen, die als Freigänger unterwegs sind. Gefährlich scheint es aber nicht zu sein. Es gibt anscheinend einige kleinere Atemprobleme, die Katzen sollen danach aber wieder zügig genesen. Das viel größere Problem ist der Mensch bei dieser Sache. In vielen Ländern wurde seitens der Regierung so viel Panik gestreut, dass die Angst bei manchen allgegenwärtig ist und sie selbst gegen Tiere austeilen. Die Giftköder für Hunde nahmen in der Corona Zeit zu, nun sind diese auch für Katzen zu finden. Die Anzahl der toten Freigänger hat ebenfalls zugenommen.

Katzenbesitzer sollten gerade aus dem letzten Aspekt vorsichtig sein und ihre Tiere unter Umständen schützen. Immerhin hat der Corona-Wahn noch nicht abgenommen. Trotz der Lockerungen müssen wir jeden Tag neue negative Berichte in den Medien lesen, die sich natürlich auf Menschen mit viel Angst auswirken.

Zirkusbetriebe vor der Insolvenz

In diesem Zusammenhang zeigt sich auch, dass die Zirkusbetriebe kurz vor dem Aus stehen. Die ohnehin angeschlagenen Betriebe, würden mit Corona nun hart kämpfen. Staatliche Hilfen sind nicht einfach zu bekommen.  Momentan finden keine Veranstaltungen mehr statt, noch immer sind die Vorstelllungen und interessante Tierrennen in der Manege verboten. Das Geld ist knapp und viele Zirkustiere würden hungern.

Katzen und Hunde haben es immer schwerer

Vor einiger Zeit ging das sogar soweit, das auf EU-Ebene, dass Freigang Verbot für Katzen debattiert wurde. Kein Scherz. Einige Politiker forderten ein Freigang Verbot für die Vierbeiner, um andere Wildtiere vor den Katzen schützen zu können.

Generell sollten Tierhalter also einen näheren Blick auf die eigene Nachbarschaft werfen und Nachbarn, mit denen sie sich gut verstehen, bitten, einen Blick auf die freilaufende Katze zu haben. Viele Menschen haben durch Corona Angst, entwickeln aber auch eine Wut, die sich gegen alles und jeden richten kann.


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