• Von iris
  • in Katzenerziehung
  • Februar 26, 2019

Clickertraining zur Katzenerziehung

Experten raten heute besonders bei Hauskatzen ohne Freilauf zum Training mit dem Clicker. Sie haben in der Wohnung nur wenig Reize, was zu Fehlverhalten führen kann. Übermäßiges Putzen und urinieren auf Teppichen und Polstermöbeln können die Folge sein. Das Clicktraining kann eine augezeichnete Weise sein, um den Tieren die nötigen Reize zu vermitteln.

Was ist Clicktraining?

Zum Clicktraining braucht man einen Targetstab mit einem Clicker und Leckerli. Das Training eignet sich grundsätzlich für Katzen in jedem Alter. Sehr junge oder sehr alte Katzen können beim Training unter Umständen Konzentrationsschwäche zeigen. Mit Geduld macht das Training aber auch mit solchen Katzen Freude. Zeigt die Katze beim Training das gewünschte Verhalten, so ertönt von dem Gerät ein Clickgeräusch, dem unmittelbar eine Belohnung folgt. Man sollte dabei auf kurze Trainingseinheiten von etwa 5 Minuten Wer legen, diese jedoch häufig wiederholen. Es gibt heute Fachliteratur, in der man sich über die genaue Anwendung des Clicktrainings informieren kann, Verschiedener Orts wird sogar Clicktraing Kurse angeboten, in denen man gemeinsam mit der Katze diese Art des Trainings erlernen, die ursprünglich aus der Verhaltenspsychologie stammt.



Muss immer eine Belohnung erfolgen?

Oft stellen sich Katzenhalter die Frage, ob beim Clicktraining stets eine Belohnung folgen muss, oder ob nach einiger Zeit des Trainings auch das Clickgeräusch allein ausreichend ist. Dazu sollte man sich überlegen, dass ein solches Clickgeräusch in der Katze die Erwartungshaltung auslöst, dass nun unmittelbar etwas Tolles bevorsteht – nämlich die Belohnung mit dem Leckerli. Darum sollte man die Belohnung auch stets Teil des Trainings sein lassen. Durch ihre Mitarbeit hat das Tier sie letztendlich auch verdient.


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